Aura sehen lernen für Anfänger: Wie du das Energiefeld wahrnimmst und feinstoffliche Farben erkennst
Du möchtest Aura sehen lernen? Als Anfänger lernst du hier Schritt für Schritt, wie du Energiefelder wahrnimmst und Farben deutest.
Von Oliver Brandenburg · 8. November 2025
📖 Hauptartikel: Dieser Beitrag vertieft einen Aspekt von Merkaba. Lies dort den vollständigen Überblick.
Du möchtest die feinstoffliche Energie um Menschen und Objekte nicht nur spüren, sondern auch mit eigenen Augen sehen? Viele Menschen nehmen die Stimmung in einem Raum intuitiv wahr, doch die visuelle Bestätigung dieser Energiefelder, auch Aura genannt, bleibt oft verborgen. Dieser Artikel bietet dir eine konkrete Anleitung, um als Anfänger die Aura sehen zu lernen und deine Wahrnehmung für das menschliche Energiefeld zu schärfen.
Die Fähigkeit, die Aura zu sehen, ist keine mystische Gabe, sondern eine erlernbare Fertigkeit. Sie basiert darauf, dein Sehzentrum so zu trainieren, dass es feine Lichtschwingungen und energetische Ausstrahlungen als optische Eindrücke verarbeitet. Es geht darum, die natürliche Funktion deiner Augen durch gezielte Übungen zu aktivieren und zu verfeinern.
Wie kann man als Anfänger die Aura sehen lernen?
Dein Auge ist darauf ausgelegt, scharfe Konturen und deutliche Kontraste zu erkennen. Um die feinstoffliche Ausstrahlung von Menschen oder Objekten wahrzunehmen, musst du dein Sehzentrum auf den sogenannten peripheren Blick umstellen. Dieser Blickwinkel ist empfindlicher für subtile Lichtschwingungen und energetische Felder.
Schritt 1: Die optimale Umgebung für das Aura sehen lernen Wähle einen Raum mit sanftem, indirektem Tageslicht. Vermeide grelles Licht oder komplette Dunkelheit. Platziere eine Person (oder dich selbst vor einem Spiegel) vor einem neutralen, idealerweise weißen oder hellgrauen Hintergrund. Ein klarer Kontrast hilft, die feinstofflichen Schichten besser zu erkennen.
- Exakte Handlung: Setze dich etwa 2 bis 3 Meter von der Person entfernt hin. Entspanne deine Gesichtsmuskulatur bewusst.
- Genaue Dauer: Nimm dir 2 Minuten Zeit, um zur Ruhe zu kommen und dich zu zentrieren.
- Erwartetes Ergebnis: Dein Körper entspannt sich, der Blick wird weicher und die Pupillen können sich leicht weiten.
- Häufiger Fehler: Zu helles Licht, das die feinen energetischen Konturen überstrahlt und die Wahrnehmung erschwert.
Schritt 2: Den weichen Fokus trainieren Blicke nicht direkt auf die Haut der Person. Fixiere stattdessen einen Punkt etwa 2 bis 5 Zentimeter oberhalb des Kopfes oder an der Schulterpartie. Wichtig ist, diesen Punkt nicht starr anzusehen, sondern deinen Blick „weich“ werden zu lassen.
- Exakte Handlung: Halte den Blick auf die Stelle über der Schulter. Versuche, so wenig wie möglich zu blinzeln, ohne dabei die Augen zu verkrampfen.
- Genaue Dauer: Halte diesen weichen Fokus für 3 bis 5 Minuten.
- Erwartetes Ergebnis: Du könntest einen milchigen, weißlichen Saum um die Kontur der Person wahrnehmen. Dies ist oft die erste Sichtung der sogenannten Äther-Aura.
- Häufiger Fehler: Den Blick sofort auf den erscheinenden Saum zu richten. Dies führt oft dazu, dass er wieder verschwindet. Halte den weichen Fokus bei.
Schritt 3: Die erste Auraschicht stabil wahrnehmen Sobald du den weißen Nebel stabil siehst, halte deinen Fokus weiterhin weich. Anfangs erscheinen Farben oft nur als kurzes Aufblitzen oder als Nachbild. Mit etwas Übung und Geduld kristallisieren sich die tatsächlichen Farbfrequenzen aus diesem weißen Nebel heraus.
- Exakte Handlung: Atme ruhig und gleichmäßig weiter. Konzentriere deine Beobachtung auf den Bereich zwischen dem Kopf der Person und dem Hintergrund.
- Genaue Dauer: Übe diese Phase für 5 bis 10 Minuten.
- Erwartetes Ergebnis: Der weiße Saum kann sich ausdehnen (bis zu 10-20 cm) und einen zarten Farbstich annehmen.
- Häufiger Fehler: Zu schnelles Aufgeben. Die Wahrnehmung von Farben benötigt oft mehr Zeit als die des weißen Äthersaums.
Welche Übungen stärken die Wahrnehmung des Energiefeldes?
Um die feinstoffliche Ausstrahlung zu sehen, muss dein Gehirn lernen, die visuellen Informationen deiner Augen neu zu interpretieren. Es ist vergleichbar mit dem Betrachten eines 3D-Suchbildes: Zuerst siehst du nur ein Muster, dann springt plötzlich die räumliche Tiefe hervor.
Eine effektive Methode, um deine Fähigkeit zum Aura sehen lernen als Anfänger zu verbessern, ist das Training mit den eigenen Händen. Halte deine Hände etwa 30 Zentimeter vor dein Gesicht, idealerweise gegen einen hellen Hintergrund. Führe die Fingerspitzen beider Hände bis auf etwa einen Zentimeter zusammen, ohne sie zu berühren. Bewege sie dann langsam auseinander und wieder zusammen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf den Zwischenraum zwischen den Fingern lenkst, wirst du möglicherweise feine „Energiefäden“ oder einen zähen Nebel sehen, der die Finger verbindet. Diese Übung trainiert die Wahrnehmung des Ätherleibes, der dichtesten Schicht des Energiefeldes.
Tipp: Die energetische Aufladung deines Sehzentrums kann deine Wahrnehmung zusätzlich unterstützen. Erfahre mehr über die Kraft deiner Chakren: Chakren-Geschenke
Gibt es alternative Wege, die Aura zu erfahren, wenn das Sehen schwerfällt?
Nicht jeder Mensch ist primär visuell veranlagt. Wenn du Schwierigkeiten hast, die Farbaura direkt mit den Augen zu sehen, kannst du auf das „fühlende Sehen“ ausweichen. Dabei nutzt du deine Handflächen als Sensoren. Das Prinzip bleibt gleich: Du scannst das Energiefeld, aber die Rückmeldung erfolgt über dein Nervensystem in den Händen statt über den Sehnerv.

Eine weitere Möglichkeit ist das Betrachten von Pflanzen oder Kristallen. Diese haben oft eine stabilere und kräftigere Aura als Menschen, was den Einstieg für viele erleichtert. Ihre energetische Ausstrahlung ist oft weniger flüchtig und kann daher leichter wahrgenommen werden.
Wie viel Zeit sollte man für das Aura sehen lernen als Anfänger einplanen?
Geduld ist ein entscheidender Faktor beim Aura sehen lernen als Anfänger. Die Fähigkeit, das menschliche Energiefeld zu visualisieren, entwickelt sich selten über Nacht. Viele Menschen können nach der ersten intensiven Übungssitzung (ca. 45 Minuten) den weißen Äthersaum erkennen. Die Wahrnehmung von Farben erfordert jedoch oft eine tägliche Praxis über 14 bis 21 Tage.
Das Training ist vergleichbar mit dem Aufbau eines Muskels. Wenn du täglich 10 Minuten die Defokussierung übst, trainierst du dein Nervensystem darauf, subtile Lichtfrequenzen nicht mehr als „Hintergrundrauschen“ herauszufiltern. Nach etwa drei Wochen wirst du möglicherweise feststellen, dass du auch im Alltag Farbschimmer um deine Mitmenschen wahrnimmst, ohne dich aktiv anstrengen zu müssen.
Welche häufigen Fehler sollte man beim Aura sehen lernen vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist die übermäßige Anstrengung. Die Aura zeigt sich am besten einem entspannten Blick. Wenn du deine Augen zusammenkneifst, um mehr zu sehen, erreichst du oft das Gegenteil: Die physische Anspannung blockiert den Fluss der feinstofflichen Informationen.
Ein weiterer Stolperstein ist eine zu hohe Erwartungshaltung. Viele Anfänger erwarten sofort leuchtende Neonfarben, wie sie oft in bearbeiteten Bildern dargestellt werden. In der Realität beginnt die Wahrnehmung meist sehr subtil – vergleichbar mit einem Hitzeflimmern über dem Asphalt oder den zarten Farbschattierungen einer Seifenblase. Akzeptiere das, was sich zeigt, ohne es sofort zu bewerten oder zu hinterfragen.
Das Aura sehen lernen als Anfänger eröffnet dir eine neue Dimension der Wahrnehmung. Wenn du deine energetischen Fähigkeiten fundiert ausbauen möchtest, gibt es weitere Wege, die du erkunden kannst:
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Welche Missverständnisse gibt es rund um das Aura-Sehen?
Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass man eine besondere „Gabe“ besitzen muss, um die Aura zu sehen. Tatsächlich kann jeder Mensch mit funktionsfähigen Augen lernen, Frequenzen jenseits des gewohnten Spektrums zu interpretieren. Es ist eine Frage des Trainings und der Sensibilisierung. Ein weiterer Irrtum ist die Annahme, dass die Aura eines Menschen statisch ist. Die Farben und Muster der Aura sind dynamisch und verändern sich je nach Emotionen, Gedanken und dem allgemeinen energetischen Zustand. Eine „rote Aura“ bedeutet nicht, dass jemand dauerhaft wütend ist, sondern spiegelt einen momentanen energetischen Zustand oder eine aktuelle Priorität wider.
Troubleshooting: Was tun, wenn die Aurawahrnehmung schwierig bleibt?
Wenn du auch nach mehreren Versuchen keine Aura wahrnehmen kannst, liegt es oft an einer energetischen Überreizung deines Systems oder einer inneren Blockade. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, eine Pause von einigen Tagen einzulegen und dich stattdessen auf Erdungsübungen zu konzentrieren. Eine übermäßige Aktivierung des Kronenchakras oder des Dritten Auges kann die visuelle Wahrnehmung verkrampfen.

Überprüfe auch deine Umgebung: Ist es zu dunkel oder zu unruhig? Manchmal hilft es, die Übung am frühen Morgen durchzuführen, wenn der Verstand noch nicht im „Analyse-Modus“ des Tages gefangen ist. Dein analytisches Denkvermögen, das manchmal als Hindernis empfunden wird, kann tatsächlich ein wertvolles Werkzeug sein, um später feine Farbunterschiede präzise zu erkennen.
Praktische Übung für den Einstieg: Die Auradusche
Diese Übung hilft dir, dein eigenes Energiefeld zu reinigen und gleichzeitig deine Sensitivität für die Wahrnehmung zu erhöhen. Sie verbindet Visualisierung mit körperlicher Empfindung.
- Was tun: Stelle dich aufrecht hin, die Füße schulterbreit auseinander. Stelle dir vor, wie flüssiges, goldenes Licht von oben durch dein Scheitelchakra in deinen Körper fließt und deine gesamte Aura wie eine Dusche reinigt.
- Wie lange: Führe diese Übung für etwa 5 Minuten durch.
- Wann am besten: Ideal ist die Durchführung direkt nach dem Aufstehen oder nach einem anstrengenden Arbeitstag, um dich zu zentrieren und zu erfrischen.
- Was zu erwarten ist: Ein Gefühl von Frische und Leichtigkeit. Oft spürt man auch ein leichtes Kribbeln auf der Hautoberfläche, das die Grenze deines Energiefeldes markiert.
Checkliste für deinen Erfolg beim Aura sehen lernen als Anfänger - [ ] Raum mit neutralem Hintergrund vorbereitet (weiß/grau). - [ ] Gesicht und Augen entspannt (2 Min.). - [ ] Fokus auf einen Punkt 2-5 cm über der Schulter/Kopf. - [ ] Weichen Blick halten, ohne zu starren. - [ ] Mindestens 5-10 Minuten pro Sitzung üben. - [ ] Wahrnehmungen (auch subtile) wertfrei notieren.
Aura und Chakren – die Verbindung praktisch erklärt
Die Aura bezeichnet das Feld um einen Körper, das sich aus Stimmung, Stoffwechsel, Haltungsenergie und unbewussten Reaktionsmustern zusammensetzt. Man kann sie als eine Art elektromagnetisches "Profil" sehen, das sich ständig verändert. Die Chakren sind dabei weniger mystische Extraorgane als funktionale Knotenpunkte: Orte, an denen Energie gebündelt, transformiert und weitergeleitet wird. Wenn du beim Aura sehen lernen beispielsweise die Region um das Brustbein "schwer" wahrnimmst, liegt die Vermutung nahe, dass das Herzzentrum wenig Fluss hat – emotionaler Rückzug, Trauer oder Überforderung können mögliche Hintergründe sein.
Arbeit am Energiefeld bedeutet also oft gleichzeitig Arbeit an den Chakren. Übungen, die gezielt bestimmte Zentren ansprechen, können das Feld rasch verändern – nicht immer dramatisch, oft in kleinen, spürbaren Modifikationen.
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